Paddeltouren: Mecklenburger Seenplatte, 31.07. bis 06.08.2004


Nach kilometerlangem Staustehen treffen wir am späten Samstagnachmittag am Campingplatz Granzow (C01) ein. Wir, das sind Sigrid, Johanna und Marcus sowie Jan, Stefan und Silvia.

Marcus und Johanna Bootsaufbau

Am Sonntagvormittag wird zunächst nach dem Frühstück die 'Amrum' mit vereinten Kräften aufgebaut. Anschließend wird die Gegend zu Lande und zu Wasser ein wenig erkundet. Jan gewöhnt sich recht schnell an das Paddeln im Einer und Johanna findet Gefallen an ihrem ersten Campingurlaub.

Sigrid und Johanna turnuebungen

Am Montagmorgen fahren wir gemeinsam Richtung Mirow. Während wir mit Jan noch bis zum Mössensee weiterfahren und dort die Zelte aufschlagen, fahren Sigrid, Johanna und Marcus zurück nach Granzow. Sie nutzen die kinderfreundliche Atmosphäre in Granzow noch etwas aus. Schließlich findet man nicht überall einen Ponyhof gleich neben dem Campingplatz.

nudelsalatAuf der Wiese am Mössensee (C25) verteilen sich die Camper recht gut. Da das Fischen erfolglos bleibt, gibt es schließlich Nudeln zum Abendbrot. Aber mancher scheint nicht so großen Appetit zu haben......

jan

....während andere zuschauen und sich amüsieren!!!

Am folgenden Tag paddeln wir weiter über den Vilzsee bis zur Fleether Mühle. Dank des eigenen Bootswagen ist das Umtragen dort kein Problem. Der lange Rätzsee liegt ruhig vor uns. Keine Motorboote sind zu hören, aber da.... was ist das??? Eine Jugendgruppe mit mehreren Booten und einem tragbaren CD-Player an Bord ist auf dem See unterwegs und läßt Gedanken ans "Schiffe versenken" aufkommen. Wir angeln ein wenig vom Boot aus und lassen so den Abstand zu der Gruppe größer werden. Wir entscheiden uns dazu heute noch durch die wunderschöne Drosedower Bek bis zum Campingplatz am Gobenowsee (C27) zu fahren. Auch hier ist es ziemlich voll. Was kann man auch anderes in der Hochsaison erwarten.

Am Mittwoch paddeln wir über den Klenzsee bis zur großen Umtragestelle in Wustrow. Trotz Bootswagen ist das Umtragen bei strahlendem Sonnenschein eine schweißtreibende Sache.

Wenn man den Plätlinsee entlang paddelt, ist es normalerweise nur eine Frage der Zeit, wann man einen Fischadler zu sehen bekommt. Diesmal sitzt er auf einem Baum am Ufer kurz vor der Ausfahrt in die Schwaanhavel. Die Schwaanhavel begeistert immer wieder mit ihren engen Kurven und den Baumhindernissen. Zum Glück treffen wir auf nur wenig Gegenverkehr.

schwaanhavel1 schwaanhavel2

Nach wenigen Kilometern auf der Havel erreichen wir den Drewensee. Auf dem Campingplatz (C10) treffen wir Sigrid, Marcus und Johanna wieder. Da der Platz ziemlich ausgebucht ist, schlagen wir etwas abseits der lauten und überfüllten Wasserwandererwiese unsere Zelte auf. Johanna fühlt sich richtig wohl beim Campen und Jan ist froh, dass das Auto mit seinem Diskplayer wieder erreichbar ist.

johanna1 johanna2
silvia und sigrid jan
Familie Keller Flußkrebs im Drewensee

Am folgenden Tag wird der Entschluß gefaßt nach Wesenberg zu paddeln. Entlang der Havel sehen wir einen weiteren Fischadler. Als wir an der Wesenberger Schleuse eintreffen, warten dort bereits einige Paddler aufs Schleusen. Da es heiß und schwül ist und der Schleusenwärter sich entschließt die Paddler alle erst nach dem Passagierboot aus Mirow zu schleusen, entschließen wir uns, zurück nach Ahrensberg zu paddeln, um dort ein Eis zu essen.

Dorfkrug in Ahrensberg Reiten einmal anders

Nach mehreren Kugeln Pistazieneis geht es mit frischen Kräften zurück auf den Drewensee. Als dort eine dunkle Wolkenfront schnell aufzieht und der Wind seit Tagen das erste Mal stürmisch weht, fangen wir schon an zu bedauern, dass wir die Spritzdecken nicht mitgenommen haben. Aber alles ist halb so wild und nur wenige Regentropfen fallen.

aufbruch1 aufbruch2

Am Freitag bauen wir dann die Zelte und die Boote wieder ab und machen uns nach einem letzten Badespass in Richtung Heimat auf.